Maria Horejschi und Manuel Margesin von „Phase H architekten“ in Memmingen über Bauen und alte Baukultur im Allgäu.
Seit wann beobachten Sie das Architekturgeschehen im Allgäu, seit wann verfolgen Sie das vielgepriesene Architektur in der unmittelbaren Nachbarschaft, im Bregenzer Wald?
Maria Horejschi: Mich hat Architektur, also das Bauen schon immer interessiert. Eigentlich, seit ich denken kann! Ich konnte mir gar nicht vorstellen, etwas anderes als den Beruf einer Architektin zu ergreifen. Da war es für mich naheliegend, mich während meines Studiums generell mit dem Bauen im alpinen Raum und insbesondere mit der Architektur im Bregenzer Wald zu beschäftigen.
Und macht Ihnen der Beruf immer noch uneingeschränkt Freude, wenn Sie heute durchs Allgäu fahren und Ihren Blick auf die gebaute Landschaft werfen?
Maria Horejschi: Ich glaube, in den Jahren, die Sie wohl ansprechen, haben insbesondere die niedrigen Zinsen für viel Wildwuchs am Bau gesorgt. Über alle Bereiche hinweg: vom Einfamilienhaus über den Gewerbebau bis hin zur Erschließung von Neubaugebieten. Diese Entwicklung wurde zuletzt eingebremst, hat sich spürbar verlangsamt.
Ich habe das Gefühl, wir erleben gerade eine Phase des Aufwachens, des Innehaltens und Nachdenkens, wie das Allgäu und eine zeitgemäße Architektur zueinanderfinden können. Ich verweise insbesondere auf unser „Architekturforum Allgäu“, das seit zehn, fünfzehn, ja zwanzig Jahren das Baugeschehen bei uns immer wieder aus verschiedenen Perspektiven beschrieben und diskutiert hat.

Ihr Motto lautet: „Wir gestalten Lebensräume!“
Da hat sich die Allgäuer Architektenschaft bei vielen Gelegenheiten unmissverständlich positioniert und an absehbaren Fehlentwicklungen mehrmals deutlich Kritik geäußert, insbesondere was die Gestaltung der zentralen Räume unserer Ortschaften und den Erhalt wertvoller Bausubstanz betrifft.
Wenn man Ihr Mienenspiel betrachtet, scheinen Sie weiterhin auf Besserung zu hoffen.
Maria Horejschi: Ich möchte behaupten, dass es vornehmlich die Allgäuer Architektenschaft war, die sensible Themen an die Politik heran- und in die Bevölkerung hineingetragen hat. Man kann inzwischen auf Dutzende Abende zurückblicken, an denen das aktuelle Allgäuer Baugeschehen auf unsere Initiative hin immer wieder im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen diskutiert worden ist. Mit den Betroffenen vor Ort und den zuständigen Repräsentanten in Verwaltung und Politik.
Ich kann uneingeschränkt behaupten, dass in vielen Allgäuer Architekturbüros das Gespür für und das Bemühen um sensibles Bauen in der alpinen Landschaft und im Bestand bereits seit langem vorhanden sind.
Was heißt das im konkreten Fall?
Maria Horejschi: Seit die jüngere Generation der Allgäuer Architektenschaft im Berufsleben steht, sind diese Themen ganz gewiss in allen Büros präsent. Die Bedeutung und der Wert von Architektur für die Qualität unseres Zusammenlebens hat sich in den vergangenen 15 Jahren verfestigt. Ich glaube, insbesondere die letzten fünf Jahre haben zu einem spürbaren Umdenken auch in der breiten Bevölkerung geführt.
Die zunehmende wirtschaftliche Verunsicherung und die allgemeine Erkenntnis, dass es ohne Nachhaltigkeit im Bauwesen nicht geht, sind insbesondere an der Architektenschaft nicht spurlos vorübergegangen. Früher wurde Nachhaltigkeit sehr oft unter dem Gesichtspunkt von technischer Machbarkeit diskutiert.

Heute scheint die Erkenntnis zu greifen, dass ein Mehr an Technik nicht unbedingt ein Mehr an Nachhaltigkeit bedeutet. Höhere Komplexität im Bauwesen kostet immer zusätzlich Geld und auf Dauer auch höhere Wartungskosten.
Also reift allmählich in der Architektenschaft die Erkenntnis „Smart is beautiful“ bzw. „Intelligent ist das neue Schön“?
Manuel Margesin: Die Architektur ist immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Sie nimmt gesellschaftliche Trends auf, spürt neuen Wohnformen nach, verfolgt die Weiterentwicklung von Baustoffen und integriert all diese Elemente in den Planungsprozess. Für ein Architekturbüro, das hohe Ansprüche an sich hat, ist das „business as usual“.
Maria Horejschi: Ich empfinde die Entwicklung zurück zu einfacheren, konstruktiven Lösungen als sehr wohltuend. Wir haben genügend anschauliche Beispiele für durchdachte Lösungen in der Region. Die alte, werthaltige Baukultur erlebt heute in moderner Form ein Revival.
Unsere alte Baukultur ist heute das Fundament, auf das sich das architektonische Schaffen im Allgäu jetzt mehr und mehr zurückbesinnt. Man muss aber diese Architektur neu denken: Vieles ist heute in unserem Beruf durch den technologischen Fortschritt, aber ebenso stark durch neue Normen bestimmt. Diese Entwicklungen gilt es immer wieder zu hinterfragen, ob sie tatsächlich den gesellschaftlichen Vorstellungen entsprechen und sinnvoll sind.
Manuel Margesin: Im Allgäu ist das Bauen früher wesentlich durch das Handwerk bestimmt worden. Seine Ästhetik scheint in den letzten Jahren zu wenig beachtet worden zu sein. Ich bin aber überzeugt, dass hier der Sinn für handwerkliche Schönheit in der Architektur nie ganz verloren gegangen ist. Das dürfte ein Grund dafür sein, dass man sich wieder auf diese Werte besinnt. Man kann den Trend auch auf die Bodenständigkeit der Allgäuer und ihr Bewusstsein für Qualität zurückführen.
Maria Horejschi: Im Allgäu ist dieses Gefühl, diese Haltung für Qualität, wohin man auch blickt, vorhanden, auch wenn nahezu jede Kommune ihre Gewerbegebiete hat …
… die man wegen ihrer trostlosen Architektur und der banalen Uniformität möglichst schnell wieder hinter sich lässt …
Manuel Margesin: Ich vermute, dass Sie trotzdem keine Kommune im Allgäu finden, die nicht eingesteht: ‚Ja, wir haben ein Problem mit unserem Ortskern: Wir müssen alles tun, um diesen wieder zu beleben! Es darf nicht sein, dass wir künftig nur mehr nach außen wachsen.‘

Maria Horejschi: Ich finde, es ist mittlerweile allen bewusst, die hier gerne leben, arbeiten und wohnen, dass das stetige Ausweisen von neuen Einfamilienhaus-Siedlungen an den Rändern ihrer Städte und Dörfer keine vernünftige kommunale Siedlungspolitik mehr ist.
Haben Sie das Gefühl, dass dies die Politik inzwischen auch antizipiert, sie mehr Verständnis für eine durchdachtere Gestaltung von kommunalen Räumen zeigt und weitsichtige Architekten mittlerweile mit ihren Anliegen auf Gehör in den Bauausschüssen und Baureferaten stoßen?
Maria Horejschi: Teilweise ja! Die Politik, so weit man das verallgemeinern darf, hat die Problematik durchaus verstanden. Sie scheint zunehmend auf Vernunft zu setzen und will Planungsprozesse nicht weiter bürokratisieren. Aber es gibt zum Beispiel noch genügend legale und fiskalische Hürden, um beispielsweise einen alten Bauernhof, der nicht mehr bewirtschaftet wird, so zu nutzen, dass sein Eigentümer beispielsweise einen Stadel in zwei, drei Wohnungseinheiten umwandeln kann.
Für die meisten Betroffenen sind die bestehenden steuerlichen Vorschriften ein viel zu großes ökonomisches Wagnis, um eine Nutzungsänderung etwa für eine Scheune, einen Stall zu beantragen. Wer heute eine Landwirtschaft aufgibt und anschließend Grund und Boden anderweitig nutzen will, der wird vom Finanzamt kräftig zur Kasse gebeten. Das ist eine Hürde, die viele nicht nehmen wollen und sich wirtschaftlich auch nicht leisten können.
Wer sind also die Bremser, wer verhindert im ländlichen Raum solch sinnvolle Lösungen, um für junge Familien attraktive Wohnräume zu schaffen, statt die alpine Landschaft mit Allerwelts-Einfamilienhaus-Siedlungen zu beglücken?
Maria Horejschi: Viele Bürgermeister, viele Baureferenten wollen keine Zersiedelung der Landschaft, wollen die bestehende Bausubstanz im ländlichen Raum erhalten und dort neue Formen des Wohnens ermöglichen. Der Knackpunkt ist und bleibt das Steuerrecht. Ich glaube, es gibt im Allgäu keine Kommune, die bisher nicht mit diesem heiklen Thema auf unangenehme Weise konfrontiert worden ist.
Zurück zu einem Thema, mit dem nahezu alle Allgäuer Kommunen zu kämpfen haben dürften. Von der Architektenschaft und den Raumplanern bildlich äußerst treffend als „Donut-Problem“ bezeichnet. Historisch gewachsene Orts- und Stadtkerne bluten aus, während an ihren Rändern gesichtslose Siedlungen sowie Gewerbe- und Einkaufszentren entstehen. Diese Struktur ähnelt in der Form einem Donut, jenem schwer genießbaren amerikanischen Schmalzgebäck: eine leere, tote Mitte umgeben von einem vermeintlich schmackhaften Ring.
Maria Horejschi: Das Problem haben echt alle. Und ich möchte eine Allgäuer Kommune hervorheben, die es vorbildlich gelöst hat: die Gemeinde Irsee. Die hat es schon vor 40 Jahren kapiert, welche Wege man beschreiten muss, um eine Kommune vor dem Verlust ihrer Identität und ihres Charakters zu bewahren.
Wir können heute in Irsee eine Dorfentwicklung nachvollziehen bzw. erleben, die seit vier Jahrzehnten kontinuierlich und zielgerichtet verfolgt worden ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Heute haben wir in Schwaben mit Irsee ein Musterbeispiel, das für alle anderen Kommunen ein Vorbild sein sollte, wie man diesem Donut-Effekt begegnen kann.

Manuel Margesin: Ich glaube, es ist bereits spürbar, dass im Allgäu nicht mehr so viele grüne Wiesen als neue Baugebiete wie in der Vergangenheit ausgewiesen werden. Da kommt etwas Sinnvolles – ich glaube auch nachhaltig – ins Rollen. In vielen Gesprächen stelle ich fest, dass die Kommunen dafür aufgeschlossen sind und der ernsthafte Wille vorhanden ist, dieser Tristesse und dieser Leere in den Ortskernen wirksam zu begegnen.
Die Bevölkerung will diese Zustände nicht mehr hinnehmen. Es wird allerdings immer einen langen Atem brauchen, um die Fehler und Versäumnisse zu korrigieren. Und es wird immer ein äußerst komplexer Prozess sein, der nur gelingen kann, wenn es ein Miteinander und bei den unmittelbar Betroffenen ein tiefes Verständnis für das Problem gibt.
Maria Horejschi: Allein deshalb, weil der größte Teil der innerstädtischen Immobilien im Privatbesitz ist. Den Eigentümern muss bewusst sein, dass sie mit einem Vermögensverlust rech- nen müssen, wenn sie sich einer Initiative verweigern oder auch nur ein einzelner ausschert.
Wichtig ist darüber hinaus, dass nach einer positiven Entscheidung für eine Revitalisierung des Ortskerns alle schnell ins Arbeiten kommen, dass in einem absehbaren Zeitraum wieder viele kleine, vitale Zellen entstehen. Manuel Margesin: Ich will auch auf ein Beispiel außerhalb Schwabens verweisen, wo es sogar in einem sehr, sehr kurzen Zeitraum von zehn Jahren hervorragend funktioniert hat, um den Ortskern wieder zu beleben: Es ist die 3.500-Seelen-Gemeinde Gundelsheim bei Bamberg. Da gab es einen jungen Bürgermeister, der in der Wiederbelebung des Ortskerns seine vorrangige politische Aufgabe gesehen hat und selbstbewusst ans Werk gegangen ist.
Die Gemeinde steuerte vom ersten Tag an den Prozess, kaufte innerorts brachliegende Immobilien und Grundstücke zusammen, legte sich einen stringenten Fahrplan zu, welche Projekte vorrangig realisiert werden sollten. Es begann mit einem Wirtshaus, dann kam eine Bibliothek hinzu, die inzwischen auch von der Schule genutzt wird. Darauf folgte im Zentrum eine erste bauliche Verdichtung durch kommunale und private Wohnbauvorhaben. Inzwischen kehrt in die Mitte von Gundelsheim das Leben zurück. Im Allgäu dürfte dies, so hoffen wir, in den kommenden Jahren da und dort auch zu beobachten sein.
Wenn ich mich richtig entsinne, dann sind es im Allgäu vom Verfall bedrohte historische Bauten gewesen, vom Architekturforum Allgäu herausgepickt, die in der Region bei der Bevölkerung das Problembewusstsein sowohl für die historische Bausubstanz als auch für aktuelles architektonisches Schaffen geschärft und auch zu einem Mehr an Sensibilität bei der Politik geführt haben.
Maria Horejschi: Leider waren wir nicht in jedem Fall erfolgreich und fanden nicht immer die notwendige Unterstützung.
Ich denke an das 630 Jahre alte Gasthaus ‚Zum Löwen‘ in der Gemeinde Lauben im Oberallgäu. Da hat der Gemeinderat trotz aller Einwände im Januar für den Abriss gestimmt. Da zweifelt man an seinem Verstand, dass das 2026 noch passieren kann.
Aber es gibt auch Erfolge: Zum Beispiel steht für ein neues architektonisches Bewusstsein der umgebaute Zehntstadel Steinheim zu einem Bürgergemeinschaftshaus in Memmingen. Wir glauben, das Engagement vieler Allgäuer Architekten für eine landschaftsbewusste Baugesinnung, für eine Allgäu-adäquate Architektur zeigt erste Früchte. Und der regelmäßig erschei- nende Architekturführer Allgäu trägt ebenfalls dazu bei.
Was muss ein immer noch junges Büro wie Phase H architekten leisten, um einen potenziellen Bauherren zu überzeugen?
Maria Horejschi: Wir haben – auch in der Darstellung nach außen – darauf geachtet, dass wir als Architekten wahrgenommen werden, die ökologische Werte und Nachhaltigkeit am Bau hochhalten. Diese zwei Ziele haben wir uns von Beginn an bei all unseren Projekten gesteckt.
Manuel Margesin: Unser Bestreben, bewusst der Nachhaltigkeit bei unserer Arbeit den Vorrang einzuräumen, wird inzwischen auch am stärksten von außen wahrgenommen. Alle Anfragen von Bauherren, die uns erreichen, teilen dieselben Werte. Sie haben alle die Absicht, natürlich im Rahmen des Möglichen, das nachhaltige Bauen zu fördern. Sie erwarten von uns smarte Lösungen und nicht unbedingt das technisch perfekt ausgestattete Haus. Sie erwarten von uns Vorschläge, die mit viel Hirnschmalz ein überzeugendes Ergebnis liefern, ohne sich notwen- digerweise der gewohnten, kostenintensiven Highend-Technik zu bedienen.
Maria Horejschi: Man kommt inzwischen schon mit der Vorstellung zu uns, dass wir die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit aus dem Effeff beherrschen. Wenn es um ein Einfamilienhaus geht, wenden sich die meisten mit folgenden Vorgaben an uns: Wir wollen unkonventionelle Lösungen, gute Räume und kostengünstig bauen. Die jungen Bauherren haben bei diesen Themen sehr klare Vorstellungen. Sie sind vielfach bereit, dann auf ein Ausreizen der technischen Möglichkeiten und manchmal auch auf Komfort zu verzichten.
Wie viele Ihrer Projekte haben die Nachhaltigkeit tatsächlich im Fokus, wenn es ans Eingemachte geht?
Manuel Margesin: Zwischen 30 und 40 Prozent!
Und glauben die Allgäuer noch für die Ewigkeit zu bauen?
Maria Horejschi (schmunzelnd): Ich glaube, der Erwartungshorizont liegt bei 50 Jahren plus! Das schaffen die meisten Häuser. Bereits heute wollen die meisten Kinder, wenn sie erwachsen sind, nicht mehr in den Häusern ihrer Eltern wohnen. Deshalb ist die Auswahl und der Verbrauch von Ressourcen und ihre Wiederverwertung auch in der Architektur inzwischen zu einem wesentlichen Thema geworden.
Aber ich will in diesem Kontext noch auf einen weiteren wichtigen Punkt zu sprechen kommen, der bei der Planung eines Hauses ebenfalls berücksichtigt werden sollte. Wir müssen als Architekten auch die Frage beantworten können: Ist dieses Haus so intelligent geplant, dass es 20 Jahre nach seiner Fertigstellung den geänderten Bedürfnissen des Bauherrn auch noch gerecht werden kann. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, wenn beispielsweise Krankheit die Lebensgewohnheiten beeinträchtigen sollte, müssen wir bereits bei der Planung die spätere Nutzung des Gebäudes, so weit es geht, im Auge haben.
Erleben Sie im beruflichen Alltag, dass solche, weit in die Zukunft reichende Themen für junge Bauherren überhaupt von Interesse sind?
Maria Horejschi: Ich würde behaupten, bei allen Projekten, die wir bearbeiten, werden solche Themen mit unseren Bauherren sehr intensiv diskutiert. Das mag Sie jetzt überraschen. Aber so ist es, weil bei uns Nachhaltigkeit und Ökologie auch in diesem Umfang wesentliche Elemente unseres architektonischen Schaffens sind. Wir bieten diese Überlegungen jedenfalls immer an.
Abschließend noch eine grundsätzliche Frage: Ist das Einfamilienhaus überhaupt noch zukunftsfähig?
Manuel Margesin: Für eine gewisse Lebensphase hat es gewiss noch seine Berechtigung. Für eine Familie mit Kindern ist diese gebaute Privatheit sicherlich wohltuend. Aber man muss auch sehen, was drumherum passiert: der Flächen- und Ressourcenverbrauch, die Monotonie der Siedlungsräume. Es findet ja in diesen Siedlungen nicht einmal mehr andeutungsweise eine Form der Urbanisierung statt. Die Menschen leben in einer Bubble, ohne räumliche Möglichkeiten für eine Integration in die Gemeinschaft. Die Zeit der Mehrgenerationenhäuser, wie sie im Allgäu gang und gäbe waren, scheint vorerst vorbei zu sein.
Wolfgang Oberressl (Text) und Daniel Biskup (Fotos)
Die Leseprobe war zu kurz?

