
„Es war einmal …“ so beginnen alle Märchen. Sogar in Bayerisch-Schwaben. Es war einmal eine Stadt im Norden Augsburgs, die wegen ihrer zukunftsweisenden Standortpolitik über die Region hinaus berühmt war. Es war einmal ein Bürgermeister, der so gut wirtschaftete, dass er es sich leisten konnte, jedem Bürger 100 Mark aus der Stadtkasse auszuzahlen. Doch jedes Märchen findet auch sein Ende. Mal ein Gutes, mal ein Schlechtes. In unserem Fall ein Schlechtes, weil sich der einst vielgerühmte Gersthofener Altbürgermeister Siegfried Deffner in einen Racheengel verwandelt hat, der an seinem Nachfolger Jürgen Schantin kein gutes Haar lässt. Deffner hat alle seine guten Vorsätze, sich als Bürgermeister im Ruhestand nicht mehr in die Stadtpolitik einzumischen, über Bord geworfen. Alles was sein Nachfolger anpackt, verteufelt er in Grund und Boden. Ob es um die Gestaltung der “Neuen Mitte Gersthofens“ oder den Bau einer neuen Schule geht: Bei jeder Gelegenheit bricht er öffentlich einen politischen Streit vom Zaun. Er kann das Wasser nicht halten. Selbst wenn es zum Schaden seiner Stadt ist und er Investoren vor den Kopf stößt. Siegfried Deffner mag ein guter Bürgermeister gewesen sein. Ein guter, friedensstiftender Bürger ist er deshalb noch lange nicht. Die politische Saat, die er seit Monaten sät, vergiftet längst die Stadt. Die böse Fee lässt grüßen. Und sieben Zwerge, die wie im Grimm´schen Märchen Schaden von Gersthofen abwenden könnten, sind weit, weit hinter den sieben Bergen oder zumindest dort nicht zu finden, wo die Gersthofener CSU zuhause ist und das Sagen hat. „Es war einmal …“ – eine gute Zeit in Gersthofen,





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