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Ausgabe SA 02/2018 · Titelgeschichte

Wenn der Traum vom perfekten Sitzen wahr wird

Der Unternehmer Peter Wagner und der Produktdesigner Stefan Diez scheinen dieses Jahr ihrem Traum vom perfekten Sitzen tatsächlich ein Stück näher zu kommen. Ihre gemeinsame Schöpfung, ein völlig neu entwickelter Stuhl, der für die selbstbewusste Branche zweifellos ein technologischer Quantensprung ist, trägt die Bezeichnung „Wagner D1“. Wagner steht für das mittelschwäbische Familienunternehmen Wagner, D für Stefan Diez und die 1 für die Serie 1 der neuen, ingeniösen Produktlinie. Der Stuhl „Wagner D1“ – sowohl als Bürostuhl als auch als Lounge-Chair konzipiert – steht noch dazu wegen seiner formschönen Gestaltung kurz vor der Aufnahme in die „Pinakothek der Moderne“, dem Münchner Museum für Kunst, Graphik, Architektur und Design. Die durchaus elitäre Münchner Institution sieht sich als „Speicher und Gedächtnis der Kunst und Gestaltung im 20. und 21. Jahrhundert“.

Einen ersten Eindruck von dem völlig neuartigen Stuhl, „der sich wie kein anderer bewegt“ (Peter Wagner), konnten die Besucher der Internationalen Möbelmesse (IMM) Köln bereits im Januar gewinnen. Der Bürostuhlhersteller Wagner, mit dem viele in Schwaben auch die Marke Topstar assoziieren, und das Designstudio Diez im Münchner Glockenbachviertel hatten nach mehr als dreijähriger Entwicklungsarbeit im Herbst des Vorjahres ihr Plazet für die Produktion einer ersten Pilotserie gegeben.

Mitte April war dann der Countdown für das Projekt „Wagner D1“ bis zu drei Viertel heruntergezählt. Die letzten 25 Prozent fehlten noch zum endgültigen Take-off des neuen Sessels, der die erste, wirklich erfolgsversprechende Attacke gegen alle Formen falschen Sitzens zu sein scheint. Das wäre dann wirklich eine Weltneuheit: Ein Bürostuhl als prophylaktische Vorsorge gegen Deutschlands Volksleiden Nummer 1: Rückenschmerzen.

aus Ausgabe SA 02/2018

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