03:2016

Ausgabe 03 / 2016

Das Jahrhundert-Märchen
Die neue medizinische Fakultät an der Universität Augsburg löst das größte Investitionsvorhaben in der Geschichte Schwabens aus. Wenn jemals eine deutsche Stadt zu einer medizinischen Fakultät und damit zu einer Universitätsklinik wie die Jungfrau zum Kinde gekommen ist, dann ist…
Flüchtlingspolitik
Der Mann fürs große Ganze 03-16_gerd_mueller
Dr. Gerd Müller über wirksame Flüchtlingspolitik und sein ehrgeiziges Ziel, einen Marshall-Plan für Afrika zu verabschieden. Das Amt, das Bundesminister Gerd Müller seit…
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Elektroautos
Bisher vergebliche Liebesmüh 02-16_elektroautos
Es ist nicht zu übersehen im Deutschland des Jahres 2016: Die Energiewende ist in vollem Gange. Immer mehr Windräder drehen sich auf Schwabens…
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Feuilleton
Gipfeltreffen 03-16_stephan_huber
Sanfte blaugrüne Hügel, unauffällige Dörfer, Gehöfte, hier und dort blühende Gärten, Obstbäume, Bachläufe, Pferde auf ihren Weiden, gelegentlich Schumpen. Die Alpen sind nah,…
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Kunst
Werner Schneider und seine Freunde 03-16_werner_schneider
Effekthaschenden Auftritten in eigener Sache ist Werner Schneider abhold. Sich zu inszenieren, hat der Unternehmer bei seiner Vita nicht nötig. Auch wenn es…
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Gesamtinhalt der Ausgabe 03 / 2016

Titelgeschichte

Seehofers Geschenk: Als niemand mehr einen Pfifferling darauf gewettet hätte, dass Augsburgs Zentralkrankenhaus zu einer Universitätsklinik aufgewertet wird, überraschte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer die Schwaben mit der Zusage: „Die Uni-Klinik kommt!“. Die Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg und die Aufwertung des Augsburger Zentralklinikums zur Uni-Klinik ist zugleich das größte Infrastrukturprogramm in der Geschichte Schwabens. Bis 2028 soll über eine Milliarde Euro investiert werden.

Wirtschaft

Bisher vergebliche Liebesmüh: Während Energieversorger und Autohändler in der Region eine Aktion nach der anderen starten, um den Schwaben den Umstieg auf Elektroautos schmackhaft zu machen, ziehen diese bisher nicht mit.

Das Rennen ist gelaufen: Die besten Plätze unter den schwäbischen Wirtschaftskanzleien und Sozietäten sind vergeben. Die meisten haben die Chancen, die ihnen die Globalisierung der heimischen Wirtschaft geboten hat, nicht genutzt oder gleich verpennt.

Feuilleton

Gipfeltreffen: Stephan Huber, der Allgäuer Bildhauer und Objektkünstler, vermisst die Welt in seinen Karten neu und hält das Mysterium der Berge in weißen Skulpturen fest. Sylvia Heudecker hat ihn für edition:schwaben in seinem Atelier in Lindenberg besucht.

Werner Schneider und seine Freunde: Der bekannte Unternehmer und Kunstsammler hat sich in Neu-Ulm einen langgehegten Traum von einem Skulpturenpark erfüllt.

Exklusiv

Der Mann fürs große Ganze: Seit Deutschland mit einer Million Flüchtlingen fertig werden muss, rückte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zusehends in den Mittelpunkt deutscher Innen- und Außenpolitik. edition:schwaben traf den schwäbischen Spitzenpolitiker in München zu einem Gespräch, als er zum Kongress „Unsere Welt 2030 – aus der Zukunft lernen!“ ins „Deutsche Museum“ eingeladen hatte und sich für einen „Marshall-Plan“ für Afrika stark machte.

Kaleidoskop

Daten und Fakten über Bayerisch-Schwaben. Seit 1999 haben in der Region fast jeden Tag zwei landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben. Die großen Höfe werden immer größer, aber alle zusammen weniger.

Ein Blick ins Fotoalbum von Wolfgang Eidel: Nicht für jeden öffnet das Augsburger Max-Museum für eine Retrospektive seine Pforten, doch Goldschmied Wolfgang Eidel kann von einem reichen „Leben für Gold und Silber“ erzählen.

"Einfach oben": Der Tiroler Fotograf und leidenschaftliche Gleitschirmflieger Adi Geisegger hat seiner neuen Heimat Allgäu mit einem Bildband eine außergewöhnliche Liebeserklärung gemacht.

Das Herbstrezept: Thomas Abele von Feinkost Kahn brät eine Bauernente mit einem Ragout aus Herz und Leber und geschmortem Apfel.

Standards

Editorial: Ein Minister-Interview abseits politischer Binsenweisheiten und warum es manchmal nötig ist, auf personalisierte Zitate in einem Bericht zu verzichten. Für Letzteres haben allerdings die Gesprächspartner aus einer Vielzahl schwäbischer Sozietäten gesorgt.

Restaurantführer: Wo man in Bayerisch-Schwaben gut und gern isst.

Silver Lounge: Vornehm reisen unter weißen Segeln: Augsburger auf Kreuzfahrt von Venedig bis Rom. – Harmut Dauner, Chef des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungsforstamts in Laugna, empfing eine außergewöhnliche Truppe, die seit Jahren auskundschaftet, wie es Bayerns Wäldern ergeht.

wunder:bar: Von den Österreichern lernen heißt siegen lernen.

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