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Ausgabe 01/2018

„Rapunzel“ – ein deutsches Wirtschaftsmärchen
Der Unterallgäuer Naturkost-Hersteller „„Rapunzel““ mit einem Jahresumsatz von 200 Millionen Euro dürfte nach den gängigen Regeln der Betriebswirtschaftslehre gar nicht existieren. Dass sich sein Gründer Joseph Wilhelm (64) heute auf den Wirtschaftsseiten von „Handelsblatt“ und „Frankfurter Allgemeine“ wiederfindet und in…
Wirtschaft
175 Jahre IHK Schwaben Dr. Andreas Kopton
Die katholische Augsburger Kirchengemeinde St. Moritz feiert dieses Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. Vor exakt 1.000 Jahren hat Bischof Bruno, der Bruder Kaiser…
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Wirtschaft
Der Siegeszug der Elektroautos beginnt an der Ladesäule Klaus-Peter Dietmayer
Die Elektromobilität wird in den westlichen Industriestaaten erst dann richtig Fahrt aufnehmen, wenn das Aufladen der Batterie eines E-Autos so selbstverständlich, so schnell…
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Feuilleton
Hausverbot in der Straßenbahn Bildschirmfoto 2018-03-14 um 16.10.27
Die bekannte Kulturjournalistin Sybille Schiller war damals mittendrin, als ein paar Augsburger meinten, sie müssten Rudi Dutschke, dem charismatischen Kopf der Studenten- und…
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Report
Landesausstellung 2018 Bildschirmfoto 2018-03-14 um 16.19.21
Es gilt 2018 gleich zwei Jubiläen der bayerischen Verfassungsgeschichte zu begehen. 1818 erhielt das Land unter König Max I. Joseph erstmals eine politische…
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Gesamtinhalt der Ausgabe 01/2018

Titelgeschichte

„Rapunzel“ – ein deutsches Wirtschaftsmärchen. Der Unterallgäuer Naturkost-Hersteller mit einem Jahresumsatz von 200 Millionen Euro dürfte nach den gängigen Regeln der Betriebswirtschaftslehre gar nicht existieren. Jürgen Schmid traf sich mit Bio-Pionier und Firmengründer Joseph Wilhelm in der Firmenzentrale in Legau.

Wirtschaft

175 Jahre IHK Schwaben. Die Industrie- und Handelskammer begeht im Mai feierlich den 175. Jahrestag ihrer Gründung. IHK-Präsident Andreas Kopton und Pfarrer Helmut Haug von der Augsburger Moritzkirche unterhielten sich darüber, was Wirtschaft und Kirche gemeinsam haben, sie verbinden könnte und was sie voneinander lernen können.

Allianz mit Mister „Ladesäule“. Das Elektroauto wird erst dann die Straßen erobern, wenn jedes Fahrzeug so einfach aufzuladen ist wie ein Handy. erdgas schwaben hat sich deshalb mit über 150 Stadtwerken und der Firma smartlab verbündet, um beim Aufbau einer universellen E-Ladeinfrastruktur ganz vorne mit dabei zu sein.

Schluss mit lustig. Ende Mai tritt eine neue, deutlich verschärfte Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, die alle Unternehmen betrifft, die Kunden- und Mitarbeiterdaten nutzen. Ein Interview mit Prof. Dr. Ulrike Trägner.

Es muss passen: Sportmarketing und Sportförderung können für ein Unternehmen nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn Sponsor und Verein auf einer Wellenlänge liegen, beide einen guten Job machen und das Marketing durch Marktforschung begleiten.

Feuilleton

„Aber so wie jetzt ist’s halt Scheiße!“ Der Autor und Regisseur Peer Ripberger bringt 1968, das politischste Jahr der frühen Bundesrepublik, auf die Bühne. Am 10. März hat das Stück auf der Brechtbühne in Augsburg Premiere. Im Gespräch mit edition:schwaben erläutert Ripberger, wie er die 68er-Jahre einordnet und welche gesellschaftspolitischen Errungenschaften der Bürgerrechtsbewegung er heute gefährdet sieht.

Hausverbot in der Straßenbahn: Die Journalistin Sybille Schiller gehörte in den 68er-Jahren zu jener überschaubaren Schar von jungen Menschen, die auch in Augsburg von einer Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse träumte. Das Aufbegehren am Lech war jedoch mehr Happening als scharfer politischer Protest.

Klein, aber fein – Kulturleben vor Augsburgs Toren: Kunstvereine wie der Kulturkreis Aystetten sind die wahren Botschafter der Schönen Künste in den schwäbischen Landkreisen.

Kaleidoskop

Zahlen lügen nicht. Vier von fünf Hektar sind in Schwaben noch immer Ackerland, Wiesen und Wald. Schuldner-Atlas Deutschland 2017: 140.000 Schwaben sind völlig überschuldet. Am besten gehen die Bürger im Landkreis Aichach-Friedberg mit Geld um. In den Landkreisen Unterallgäu, Oberallgäu und Ostallgäu ist Autofahren ein Vabanquespiel.

LebensLust

Acht Gebote für Gartenfreunde: Einen Kleingarten anzulegen und nach individuellen Vorstellungen zu gestalten, ist leichter gesagt als getan. Der Hamburger Journalist Joachim Kaiser gibt hilfreiche Anregungen, wie man sich eine Wohlfühloase schafft.

TafelSpitzen

Ein bodenständiger Avantgardist. Stefan Fuß vom Gasthof „Goldener Adler“ in Roßhaupten/Friedberg legt bei seinen Küchenkreationen „viel Wert aufs Detail“. Sein Motto: „In kleinen Dingen groß sein!“

Das Frühlingsrezept 2018: Lachsforelle, roh und geflammt, an roter und gelber Beete. Ein Vorspeisenteller, der den wohl beliebtesten heimischen Speisefisch, warm und kalt zubereitet, mit der leicht erdigen Beete, einer krautigen Pflanze aus dem Bauerngarten, verwandt mit Zuckerrübe und Mangold, geschmacklich aufs Vortrefflichste kombiniert.

Report

Bayern feiert wieder mal sich selbst. Das Kloster Ettal ist Schauplatz der Landesausstellung 2018, die dem „Mythos Bayern“ nachspüren und wieder einmal aufpolieren soll. Sylvia Heudecker wirft einen Blick voraus auf eine Schau, die ohne die bekannten Bayern-Klischees gar nicht auskommen kann.

Standards

Editorial: Sollte die Fränkin Dorothee Bär anstatt des Schwaben Gerd Müller künftig dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vorstehen, wäre dies ein Anschlag auf die Ratio und jeden CSU-Wähler, der noch alle seine fünf Sinne beisammen hat.

Restaurantführer: Wo man in Bayerisch-Schwaben gut und gerne isst.

Silver Lounge: Die IHK Schwaben feiert im Mai im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses das 175. Jahr ihrer Gründung. Ein fotografischer Rückblick, wie das Parlament der schwäbischen Wirtschaft seine traditionellen Begegnungen einst und jetzt auszurichten pflegte.

wunder:bar: Leistungsträger der Gesellschaft scheinen – inspiriert von US-Blondschopf Donald Trump – immer öfter in den Zustand der Regression zu verfallen. Der designierte bayerische Ministerpräsident und seine beiden Vorgänger bilden da keine Ausnahme.